DOCK1MAINZ – Neuzeitlicher Bootsfund in der Baugrube

Mainz, 19. November 2015

Die Aushubarbeiten für das Wohn- und Büroensemble DOCK1MAINZ, das die LBBW Immobilien bis Frühjahr 2017 auf einem rund 5.500 Quadratmeter großen Grundstück im neuen Mainzer Stadtquartier Zollhafen erstellt, gehen planmäßig voran. Bei Arbeiten im südlichen Bereich der Baugrube wurden Anfang letzter Woche in einer Tiefe von sechs Metern mehrere Holzteile entdeckt, die ihrer Form nach zu einem Boot gehören konnten. Nachdem die Landesarchäologie Mainz unverzüglich informiert wurde, war diese noch am gleichen Tag vor Ort, um erste Holzproben zu entnehmen, die dann zur Altersbestimmung nach Trier geschickt wurden.

„ Nach heutigen Erkenntnissen können wir sagen, dass wir es in der Baugrube mit einem Lastboot zu tun haben, das voraussichtlich aus dem 17./18. Jahrhundert stammt“, sagt die Landesarchäologin Dr. Marion Witteyer aus Mainz. Sie geht davon aus, dass sie und ihr Team spätestens bis Ende dieser Woche mit der Dokumentation der Fundstelle fertig sein werden, so dass die Bauarbeiten auch in diesem Teil der Baugrube planmäßig weitergehen können. Die Relikte des Schiffes werden entnommen.

„Als Investor und Bauherr sehen wir uns in der Verantwortung, das kulturelle Erbe der Stadt Mainz zu erforschen, weshalb wir unverzüglich nach dem Entdecken der ersten Holzteile den Kontakt zur Landesarchäologie Mainz gesucht haben“, sagt Frank Berlepp, Geschäftsführer der LBBW Immobilien-Gruppe. „Frau Dr. Witteyer danken wir für ihre professionelle, zügige Bestandsaufnahme der historischen Funde wie auch für die reibungslose Zusammenarbeit mit unserem Bauunternehmen, der Firma Züblin, vor Ort“.

Detlev Höhne, Geschäftsführer der Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG, zeigte sich gelassen, als er vom historischen Fund erfuhr: „In Anbetracht der Tatsache, dass der Hafen in Mainz auf eine zweitausendjährige Geschichte zurückblicken kann, ist es nicht verwunderlich, dass bei Grabungsarbeiten der eine oder andere historische Fund ans Licht kommt.“ Indes freut er sich, „dass die LBBW Immobilien, den historischen Zeugnissen der Stadt Mainz einen pfleglichen Umgang angedeihen lässt“ und wünscht sich, dass alle Bauherren im Zollhafen bei potentiellen historischen Funden ähnlich sensibel vorgehen werden.

Zu DOCK1MAINZ:
Auf einer Grundstücksfläche von rund 5.500 Quadratmetern entsteht bis Frühjahr 2017 nach den Plänen des Darmstädter Architekturbüros „Planquadrat Elfers Geskes Krämer“ das Wohn- und Büroensemble DOCK1MAINZ.

Wohnungssuchenden stehen bei DOCK1MAINZ 69 exklusive Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen zwischen 61 und 153 Quadratmetern mit großzügigen, flexiblen Grundrissen zur Verfügung. Jede Einheit verfügt über mindestens einen eigenen Balkon oder eine Loggia, teilweise mit zu öffnender Wintergartenverglasung sowie über einen Hauswirtschaftsraum. Die Innenaufteilung ist großzügig geplant, mit einem offenen Wohn-Essbereich, teils bodentiefen Fenstern mit Wärmeschutzglas sowie einer lichten Raumhöhe von circa 2,70 Meter. Bodengleiche Duschen und barrierefrei zugängliche Räume runden die Vorzüge von DOCK1MAINZ ab und machen das Objekt auch für ältere Menschen attraktiv.

Zum Gebäude-Ensemble DOCK1MAINZ gehört neben dem Wohnhaus auch ein Bürogebäude, das seinerseits durch eine exzellente Energieeffizienz – angestrebt ist hier eine DGNB-Zertifizierung in Gold – sowie durch hohe Flexibilität bei der Flächennutzung überzeugt. So lassen sich die einzelnen Büroeinheiten individuell als klassische Einzelbüros, effiziente Kombibüros oder Open-Space-Areas darstellen, wobei jede der fünf Etagen mit einem, zwei oder auch vier Büroeinheiten belegt werden kann.

www.dock1mainz.de