
Stadterneuerung und Stadtentwicklung - Aktive Stadt- und Ortsteilzentren
Seit mehr als drei Jahrzehnten hat die Städtebauförderung dazu beigetragen, dass städtebauliche Missstände beseitigt, Gebäude saniert und Stadtzentren und Ortskerne erneuert wurden. Die Dynamik des demografischen und wirtschaftlichen Wandels lässt jedoch befürchten, dass die Erfolge der Stadterneuerung auf der Strecke bleiben, wenn es nicht gelingt, den aktuellen Strukturveränderungen mit neuen Konzepten Rechnung zu tragen.

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Integrierte Konzepte
Stadterneuerung kann nur gelingen, wenn Maßnahmen und Aktivitäten in den Sanierungsgebieten in einen gesamtstädtischen Zusammenhang ge-
stellt werden. Um Stadterneuerung- und Stadtentwicklung in einem stimmigen- Gesamtkonzept zu verbinden,- sieht
§ 171b BauGB sogenannte „Integrierte Stadtentwicklungskonzepte“ vor, die in den Bund-Länder-Programmen Soziale Stadt (SSP), Stadtumbau West (SUW) und Innenentwicklung – Aktive Stadt- und Ortsteilzentren (ASP) als Voruntersuchungen fungieren.
Die Bundes- und Landesfinanzhilfen in Höhe von 60% der nach Landesrichtlinien zuwendungsfähigen Kosten können für Investitionen zur Profilierung der Stadt- und Ortszentren, insbesondere zur
- Aufwertung des öffentlichen Raumes (Straßen, Wege, Plätze),
- Instandsetzung und Modernisierung von stadtbildprägenden Gebäuden einschließlich der energetischen Erneuerung,
- Bau- und Ordnungsmaßnahmen für die Wiedernutzung von Grundstücken mit leerstehenden, fehl- oder mindergenutzten Gebäuden oder Brachen einschließlich vertretbarer Zwischennutzungen
eingesetzt werden. Zur Gebietsfestlegung sind nach der Ausarbeitung eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes keine zusätzlichen Vorbereitenden Untersuchungen notwendig.
Aktive Zentren
Die Innenstädte, Stadtteil- und Ortszentren sind besonders augenfällig vom Strukturwandel des Handels betroffen. Sie stehen in Konkurrenz zu großflächigen Einkaufszentren und Fachmärkten auf der grünen Wiese, zu Factory Outlets und zum wachsenden Internet-Handel. Traditionsreiche Warenhäuser werden geschlossen. Geschäftsaufgaben, Leerstände, untergenutzte Flächen und sinkende Umsätze im Einzelhandel verbunden mit Angebotslücken und schwindenden Kundenzahlen bilden eine Abwärtsspirale, die nur in einer konzertierten Aktion aufgehalten und umgekehrt werden kann.
Die integrierten Stadtentwicklungskonzepte zielen auf konkrete Handlungsempfehlungen und binden alle Akteure ein. Der Dialog mit der Bürgerschaft, den Kunden und Besuchern, der Wirtschaft, Vereinen und Verbänden ist deshalb fester Bestandteil der Aktivierung der Zentren. Die Handlungsfelder greifen ineinander und bedingen sich gegenseitig. Leistungsbilder der KE für Kommunen, die eine Aufnahme in eines der Bund-Länder-Programme anstreben, umfassen deshalb Themen wie
• Einzelhandelsentwicklung
• Dienstleistungsangebote
• Leerstandsmanagement
• Funktionale Zonierung der Zentren
• Städtebauliche Aufwertung
• Qualität des öffentlichen Raums
• Verkehrslenkung, Leitsysteme und Parkierung
• Events und Aktionsflächen
• Öffentliche Infrastruktur und -Kulturangebote
• Wohnen und Freizeit in der -Innenstadt.
Die Kooperation mit Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung ist gewollt. Gleichzeitig erfolgt ein Abgleich mit den Zielen der Stadtentwicklung, um kontraproduktive Flächen- und Standortkonkurrenzen auszuschließen. Je nach regionalem Umfeld und örtlicher Situation ist auf besondere Rahmenbedingungen einzugehen. Die Voruntersuchungen sind kein Einheitsprodukt, sonder passgenaue Vorschläge für individuelle Situationen. Sie zeigen Stärken und Potenziale auf und geben Hinweise zum Ausgleich von Schwächen.
Stadtentwicklungskompetenz
Die KE verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Stadt- und Gemeindeentwicklung und bringt diese Kompetenz in die Stadterneuerung der jüngsten Generation ein. Die Entwicklungspotenziale der Innenbereiche werden aufgezeigt, in einen regionalen und gesamtstädtischen Zusammenhang gestellt und mit konkreten Handlungsempfehlungen untersetzt. Kosten und Finanzierung der Maßnahmen werden dargestellt. Die -aktivierende Beteiligung der Bewohner, Gewerbetreibenden, Vereine und Serviceeinrichtungen ist Bestandteil unseres Leistungsbildes. Die Verzahnung von Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung und Stadterneuerung ist Grundlage dafür, dass Innenstädte und Ortszentren mit neuen Ideen und mit nachhaltig überzeugten und engagierten Partnern lebendig und attraktiv bleiben.
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Ihr Ansprechpartner: |
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Herr
Albrecht Keller
LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH
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07 11/64 54-100 |
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