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LBBW Immobilien


Heidelberg - Start frei für die Bahnstadt

Am 10. März 2009 wurde mit dem ersten Baggerbiss der offizielle Startschuss für die Bahnstadt am südlichen Stadtrand von Heidelberg gegeben. Die Erschließung ist der Auftakt für die Realisierung eines neuen Stadtteils für rd. 5000 Einwohner und 7000 neue Arbeitsplätze auf einem innenstadtnahen Areal, das mit 116 ha größer ist als die Heidelberger Altstadt. Unter dem Motto „Freiraum“ wird ein inspirierendes Konzept für Wohnen, Dienstleistungen, Wissenschaft und Forschung umgesetzt, ein Innovationsschub für die Metropolregion Rhein-Neckar.


Groß war das Gedränge im Festzelt. Eingeladen hatte die Bauherrin Entwicklungsgesellschaft Heidelberg (EGH), die für das Projekt gegründete gemeinsame Gesellschaft der städtischen Gesellschaft für Haus- und Grundbesitz, der Sparkasse Heidelberg und der LBBW Immobilien. Gekommen waren zahlreiche Stadträte, die Verwaltungsspitze der Stadt, Bundestagsabgeordnete, Vertreter der Kirchen, Hochschulen, Kammern und Verbände.

Nach Gründung der EGH erfolgte Anfang 2008 der Grunderwerb und seitdem ist das komplexe Entwicklungsvorhaben konsequent und zielorientiert vorbereitet worden. Die KE ist als Dienstleister für die EGH tätig und mit den Leistungsbildern Projektmanagement, kaufmännische und technische Projektsteuerung, städtebauliche Beratung sowie der Finanzsteuerung für die Gesamtmaßnahme beauftragt.

In den vergangenen Monaten wurden umfangreiche ökologische Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt und das Bebauungsplanverfahren über einen städtebaulichen Wettbewerb vorbereitet. Seit März 2009 werden das Bodenmanagement und die Erdbauarbeiten durchgeführt. Insgesamt wird Boden- und Erdmaterial mit einem Gesamtgewicht von 1,5 Mio. Tonnen bewegt, was dem Volumen einer Pyramide mit einer Kantenlänge von 150 m und einer Höhe von 100 m entspricht. Die Kosten für die Erschließung des ersten Bauabschnitts betragen rd. 21,3 Mio. EUR.

Der Schwerpunkt der Erdarbeiten und des Bodenmanagements liegt derzeit im Bereich der Baufelder östlich und westlich der Speyerer Straße und der Wohnbaufelder an der Promenade entlang der Hangkante zum Pfaffengrunder Feld. Mit einem 80-t-Bagger wird unbelastetes Boden- und Erdmaterial aufgenommen und mit Großlastkraftwagen in den Bereich des zukünftigen Fachmarktzentrums an der Eppelheimer Straße transportiert und dort wieder eingebaut. Im Zusammenhang mit diesen Erdbauarbeiten erfolgt auch die Suche nach möglichen Bombenblindgängern und Kampf-mitteln, da die ehemaligen Gleis-anlagen im 2. Weltkrieg als strategische Ziele bombardiert wurden. Derzeit laufen Kampfmittelsondierungsarbeiten im Bereich des zukünftigen Fachmarktzentrums. Damit eine flächenhafte Sondierung durchgeführt werden kann, wurden in den letzten Wochen auf einer Fläche von rd. 30.000 m² der vorhandene Schotter mit den darin enthaltenen eisenhaltigen Störkörpern abgeschoben. Alle Untersuchungsmaßnahmen werden vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg überwacht und qualitätsgesichert. Für zukünftige- Baugrundstücke werden die Kampfmittelfreiheit und die Freigabe zur Neubebauung bescheinigt. Noch im Jahr 2009 soll mit der Hochbaurealisierung begonnen werden.

Projekte wie die Bahnstadt Heidelberg erfordern eine professionelle Vorbereitung und Begleitung. Der insbesondere in der Anfangsphase erforderliche Aufwand zahlt sich anschließend in Qualität und Verfahrenssicherheit aus. Die KE freut sich über den gelungenen Auftakt und wird sich weiterhin für den Erfolg der Bahnstadt als derzeit größte Innenentwicklungsmaßnahme in Baden-Württemberg engagieren.

Ihr Ansprechpartner:

Dieter Watolla Herr

Dieter Watolla

LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH
Tel. geschäftlich: 07 11/64 54-135
Fax: 07 11/64 54-100
Email: dieter.watolla@lbbw-im.de
 
Adresse: Olgastraße 86
PLZ Ort: 70180 Stuttgart
Land/Bundesland: Deutschland / (Baden-Württemberg)